20. Bergpreis der Oldtimer von Aspang-Mönichkirchen

17. September 2014 3:18
   

ASPANG/MÖNICHKIRCHEN.
Am 14. September wurde das 20. Mal der Bergpreis Aspang-Mönichkirchen ausgetragen. Dabei spulten Oldtimer-Fahrer zwei Mal je neun Kilometer herunter.
Obmann des Burgenländischen Oldtimer Clubs (BOC) ist Reinhard Horvath. Er verbrachte seine Jugend in Zöbern. Wie ist eigentlich der Bergpreis Aspang-Mönichkirchen zustande gekommen? „Das war ursprünglich eine Partie, wo sich die Bürgermeister mit dem Vorgänger-Obmann zusammengesetzt haben. So ist das entstanden. Wir kennen die Region recht gut und sind total verliebt in die Gegend“, schildert Horvath.
Beim 20. Bergpreis am am 14. September waren 65 Fahrzeuge und ca. 100 Teilnehmer angemeldet. Horvath: „Das älteste Fahrzeug ist ein Motorrad von 1928, der älteste Wagen ist von 1936.“ Die Distanz Aspang-Mönichkirchen wird mit einem Tempo von 30 bis 40 km/h bewältigt.

Es ist eine Liebe

Erich Tschapitscher aus Schwechat kam mit seinem grünen MG nach Aspang angereist: „Ich unternehme sieben oder acht Ausfahrten pro Jahr. Dabei lege ich um die 700 Kilometer zurück.“ Da Kann es schon passieren, dass Tschapitscher mit Gleichgesinnten auf einen schnellen Kaffee nach Mörbisch/Burgenland oder auf die Hohe Wand fährt.

120 Tage pro Jahr erlaubt
Bei Oldtimern gilt ein Kilometer-Limit. Und die Fahrtage sind auf 120 pro Jahr beschränkt. „Da muss man auch ein Fahrtenbuch führen“, erzählt Tschapitscher. Was sagt man zum Sohn oder zur Tochter, wenn sie sich den Oldtimer für eine Spritztour leihen wollen? „Da sagt man ja, denn da muss schon so viel Vertrauen in einen da sein“, schmunzelt der Oldtimer-Liebhaber aus dem Bezirk Schwechat.

Warum man Oldtimer fährt? „Das ist eine Liebe. Und dadurch, dass ich gelernter Mechaniker bin, restauriere ich selbst die Fahrzeuge. Auf dem Auto habe ich zwei Jahre lang gearbeitet“, schwärmt Tschapitscher.

Unter den Startern war auch Karl Stojer mit seiner „Horex Imperator“ aus dem Jahre 1904. Stojer besitzt noch einige Oldtimer bis ins Jahr 1970. Und auch ein VW Karmann Ghia von 1965 mit Käfer-Motor war am Start. Johann Steurer aus dem Bezirk Bruck/L. bewältigte die 18 km auf einer Horex „Regina“.

Text: Bezirksblätter NK
Kooperation Redaktion Bezirksblätter Neunkirchen
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