Bauern fordern fairen Preis

13. September 2015 20:14
   

Transparente mit klaren Forderungen und das Geläute von Kuhglocken prägten die friedliche Demonstration am Trofaiacher Hauptplatz.
Die Initiatoren des Protests, Andreas Steinegger vom Bauernbund, Kammerobmann Robert Hafellner sowie VP-Bezirksparteiobmann und Landwirt Andreas Kühberger gaben ihre Forderungen kund.
Täglich sperren drei Betriebe in der Steiermark zu, und damit verlieren mindestens 9 Menschen den Arbeitsplatz . Man betont, dass man die höheren Preise keinesfalls von den Konsumenten, sondern vom Handel verlange. Die Bauern bekommen für ihre hohe Qualität und Leistung viel zu niedrige Preise um überleben zu können.
Ein klares Bekenntnis zur Regionalität. „Die Regionalität ist ein Sicherheitsfaktor für die Konsumenten und die Regionalität sichert Arbeitsplätze“, sagt Robert Hafellner.
Andreas Kühberger sagt es müssen jetzt Zeichen gesetzt werden um den Konsumenten wachzurütteln, den stirbt der Bauer stirbt das Land.
Faire Preisgestaltung der Bäuerlichen Produkte Vereinfachung der Bürokratie und Ausbau des Breitbandes das sind die Forderungen der Bauern im Bezirk und im ganzen Land.
Mit dem Bus ging es anschließend nach Graz zur Großdemonstration in die Landeshauptstadt Graz Die Delegationen aus 13 steirischen Städten mehr als 2000 Bäuerinnen und Bauern traten gemeinsam für die Forderungen der steirischen Bauern auf.
„Es ist nicht mehr fünf Minuten vor, sondern fünf Minuten nach zwölf“, sagt Landesrat Johann Seitinger angesichts der Entwicklung, dass derzeit täglich fast drei steirische Bauernhöfe für immer zusperren.
Der Präsidenten der Landwirtschaftskammer Franz Titschenbacher sagt das ist diese größte Bauerndemonstration der letzten 30 Jahre ein starkes „Zeichen der Betroffenheit und Sorge“. Es sei Zeit, die Verantwortung der Gesellschaft einzufordern.

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