Ist der Standort des UKH Kalwang in Gefahr?

29. Oktober 2015 7:27
   

Zur Pressekonferenz luden der Bezirksparteiobmann der ÖVP Leoben, Andreas Kühberger und Bürgermeister der Marktgemeinde Kalwang Mario Angerer ein, um auf die aktuelle Reform der Steiermärkischen Krankenhausanstalten aufmerksam zum machen. Laut vertraulichen Informationen ist der Fortbestand des Unfallkrankenhaus Kalwang in Zeiten der sozialen Sparmaßnahmen mit seinen rund 240 hochqualifizierten Arbeitskräften gefährdet. Auch steht die regionale Wirtschaft, Nahversorger und die medizinische Versorgung in dieser Region und den Raum Leoben auf dem Spiel.
Im UKH Kalwang wird seit Jahren Qualität groß geschrieben. Seit 2007 ist das Krankenhaus nach KTQ zertifiziert. KTQ „Kooperation nach Transparenz und Qualität“ steht für höchste Ansprüche im Qualitätsmanagement im Bereich Unfallchirurgie und Pflege. Mit seinen über 10.000 ambulanten und 3000 stationären Behandlungen jährlich ist das Krankenhaus sehr gut ausgelastet. Pro Jahr werden an die 2500 Operationen im Krankenhaus durchgeführt. Der Großteil entfällt hierbei auf Knie und Schulteroperationen sowie Implantationen von Kunstgelenken.

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